Holzhalle

Holzhallen – Holzfertighallen – Eigenschaften und Vorteile:

Holz als Baustoff ist auch im Bereich von Hallenbau immer gefragter. Mit dem Bewusstsein für Umwelt und Nachhaltigkeit, steigt auch deren Beliebtheit. Einige der Vorteile von Holz als Baustoff:

Reitstall

  • natürliche Dämmeigenschaften
  • besoders angenehmes Raumklima
  • Umweltfreundlich
  • schnelle Bauweise durch im Werk gefertigte Teile
  • Dauerhaftigkeit
  • besondere Stabilität und Tragfähigkeit
  • Auswahl verschiedener Holzarten je nach Bedarf
  • nicht magnetisch und nicht elektrisch aufladbar

Selbst im Bereich im Brandschutz ist Holz bei weitem nicht die schlechteste Wahl! Auch durch die Wahl der Holzart können Faktoren wie Trocknung, Sortierung und Einschnitt beeinflusst werden. Ist bei der Trocknung darauf geachtet dass der Grad der Feuchtigkeit unter 20% liegt, ist man auch vor Schimmelpilzen sicher.

Das Besondere am Baustoff Holz

Reithalle aus Holz

Da Holz ein von der Natur aus mit Zellulose-Fasern gelieferter Verbundbaustoff ist, leichter als Stahl aber mit ähnlicher Tragfähigkeit sollte es in eine Planung immer in Betracht gezogen werden. Holz besitzt unter allen wärmedämmenden Materialien die beste Tragfähigkeit. Auch die Druckfestigkeit kann man mit Beton vergleichen, kann aber zusätzlich auch Zugkräfte meistern. Die Klassen der Festigkeit sind unter der DIN 1052 definiert.

Falls elektronische Prozesse in der Nutzung der Halle eine Rolle spielen: Holz ist weder magnetisch noch elektrisch aufladbar und ist deshalb bestens für bestimmte Zwecke geeignet. Etwaige innerbetriebliche Abläufe werden hierdurch nicht irritiert. Auch im Bereich von Lagerhallen für Salz oder Kompost beispielsweise, bestechen Holzhallen durch ihre äußerst hohe chemische Beständigkeit.

Die vielen Möglichkeiten einer Holzbauweise

Müssen hohe Spannweiten überbrückt werden wie bei Sporthallen, Industriehallen oder Agrarhallen sind Verbundelemente aus Holz sehr geeignet. Diese massiven Bauteile sind aus hochkant nebeneinander zusammengefügte Bohlen oder Brettern.

Sind Spannweiten von über 6 Metern angedacht, sollte man auf Holzbrettstapel-Beton-Verbunddecken zurückgreifen. Damit werden die Brand- und Schallschutzeigenschaften erhöht. Dienen solche Verbundbau Elemente als Wände, ist die Steifigkeit und Tragfähigkeit enorm maximiert. Bauherren, die ausschließlich auf Holz setzten, müssen nicht auf Erhöhung der Leistungsfähigkeit verzichten. Hier gibt es Hybridträger, die aus Balken oder Träger verschiedener Holzarten bestehen. Eine perfekte Synergie!

Die altbewährte klassische Holzkonstruktion ist das Fachwerk. Selbst in Stahlhallen wird es verwendet. Die natürlichen Eigenschaften des Holz bei Dämmung von Wärme und Schall sowie das gute ganzjährige Raumklima ist besonders bei Sporthallen, Reithallen oder Veranstaltungshallen sehr beliebt. Hier kann man auf unterschiedliche Fachwerkformen zurückgreifen, die allen Bedürfnissen der Dachform, Belastungen und Spannweiten entsprechende ausgerichtet werden.

Holz bringt Wärme, Atmosphäre und Sympatie

Der Baustoff Holz ist nicht nur ein Symbol für Nachhaltigkeit. Der Grundsatz der Forstwirtschaft, nicht mehr zu ernten als nachwächst ist für viele Bauherren entscheidend. Unternehmen im Bereich Wellness, Gesundheit und Landwirtschaft markieren durch eine Holzhalle ein Stück Corporate Identity. Die besondere Atmosphäre, Wärmedämmung und dadurch Energieersparnisse machen sich auch nach vielen Jahren nachhaltig für den Besitzer bemerkbar.

Holzkonstruktion und einige Auflagen, die zu beachten sind:

  • Nachbarschaft
  • Schallschutz
  • Brandschutz
  • besondere Standortbedingungen
  • geplante Nutzung der Halle
  • technische Gebäudeausrüstung wie Raumlufttechnik
  • Heizung
  • Wasser, Abwasser
  • Belastungen wie Witterungslasten, Stapellasten oder Anprall-Lasten

Bei Konstruktion und Bau einer Holzhalle sind diese Faktoren entscheidend für die Aspekte Sicherheit und Langlebigkeit. Erfahrene Hersteller mit entsprechenden Experten, helfen Ihnen bereits von Beginn der Planung an, die optimale Lösung zu finden.

Konstruieren mit Holz und was Sie beachten sollten:

Holz, ein natürlicher Baustoff, bringt seine Besonderheiten mit sich. Hier einige Hinweise:

Holzschutz: Man unterscheidet zwischen chemischem und baulich-konstruktivem Holzschutz. Der chemische Schutz ist bei Bedarf ergänzend in der Abwehr von Schäden durch Schädlingsbefall und Feuchtigkeit. Der bauliche Holzschutz ist in der DIN 68800-2 geregelt welches konstruktive Massnahmen zur Vorbeugung von entstehender Feuchte beinhaltet.

Beispiele dafür sind Hinterlüftung von Verschalungen, überstehende Dächer und die Vermeidung durchgehender Metallteile. Aus der Praxis im Holzhallenbau hat sich gezeigt, dass insbesondere Bauherren wie Landwirte, welche das Material aus eigenem Forst schlagen, Kosten einsparen möchten und nicht auf Fachpersonal wie Architekt oder Bauingenieur zurückgreifen. Dabei können grundlegende Fehler bei der Konstruktion, aufgrund von Mangel an Fachkenntnis, die Lebensdauer einer Holzhalle stark verkürzen.

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